Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2/2024

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Traditionell steht die zahnmedizinische Versorgung von Soldatinnen und Soldaten im Schwerpunkt der zweiten Jahresausgabe.

Zunächst stellt der Leitende Zahnarzt der Bundeswehr, Oberstarzt Dr. Jürgen Rentschler, in einem ausführlichen Gespräch die aktuelle Situation des Fachbereiches Zahnmedizin dar und berichtet darin auch über die kommenden Herausforderungen.

Die sich anschließenden Beiträge decken erneut eine große Bandbreite von zahnmedizinischen Themen ab. Neben einer umfangreichen Erläuterung der einzelnen Bausteine und Möglichkeiten der parodontalen Prävention im Rahmen der unentgeltlichen truppenzahnärztlichen Versorgung, Hinweisen und Empfehlungen zu pharmakologischen Aspekten im Zuge der zahnärztlichen Behandlung von schwangeren Soldatinnen sowie einer Kasuistik aus dem Bereich der Implantologie und der Darstellung des Curriculum Parodontologie schließt ein Beitrag zur Mundgesundheit in einer belgischen Einheit diesen Fachteil ab.

Auch wenn innerhalb der Wehrmedizin – gerade im Hinblick auf das aktuelle Kriegsgeschehen in der Ukraine – überwiegend auf (notfall-)chirurgische Aspekte fokussiert wird, stellen die „konservativen“ Fächer ebenfalls einen wichtigen Baustein für die Versorgung unserer Soldatinnen und Soldaten dar. Daher widmen wir uns im zweiten Abschnitt dieses Heftes in mehreren Artikeln der nicht-chirurgischen Patientenversorgung. Nach einem Übersichtsbeitrag zur Patientenversorgung in der Gesamtverteidigung und einer Arbeit zum Umgang mit chronischen Erkrankungen im Hinblick auf die Einsatzbereitschaft wird die Bedeutung der sogenannten Reisediarrhoe – ebenfalls im Kontext der militärischen Einsatzbereitschaft – in den Blickpunkt gerückt. Im Anschluss werden die Herausforderungen aber auch die Bedeutung bildgebender Verfahren in Einsatzszenarien beleuchtet.

Den Abschluss dieses Heftteils bildet eine von verschiedenen Autoren aus Bundeswehrkrankenhäusern und Regionalen Sanitätseinrichtungen verfasste Standortbestimmung der Dermatologie im Sanitätsdienst der Bundeswehr dar. Um dieses klinische Fach und seine Bedeutung für die Wehrmedizin standortübergreifend darzustellen, haben uns bewusst entschieden, die übliche grundsätzliche Umfangsbegrenzung einzelner Beiträge in diesem Fall aufzuheben.

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